400 Bände „Die Andere Bibliothek“

logo_dieanderebibliothek„Originalausgabe, nummeriert und limitiert. Ausgestanzte, goldene Buchschlaufe, geprägter Einband, goldenes Vorsatzpapier, mit Illustrationen, Fadenheftung, Lesebändchen.“

Solche Buchbeschreibungen gibt es selten. Bei der „Anderen Bibliothek“ gehört es dazu, auch auf die „Verpackung“ zu achten und den Inhalt ansprechend zu präsentieren. Kunst am Buch also.

Dabei finden sich in der „Anderen Bibliothek“ bekannte und unbekannte Autoren gleichermaßen. Mal wirkt sie eher randständig, mal ziemlich frech. Wenn ich an die „Andere Bibliothek“ denke, gibt es einige Bücher, die mir sofort einfallen.

Meine persönlichen Highlights der „Anderen Bibliothek“ waren Freiherr Adolph von Knigges – ja, der Knigge! – Werk „Benjamin Noldmanns Geschichte der Aufklärung in Abessynien“. Diese Geschichte der Einführung der Aufklärung in Abessynien nimmt so wunderbar die Ideale der Aufklärung aufs Korn, dass ein Vergnügen ist, das Buch zu lesen. Ohne die „Andere Bibliothek“ wäre ich sicherlich auf dieses eher unbekannte Buch nicht gestoßen.

Zu den frechen Büchern aus der „Anderen Bibliothek“ gehört für mich Andreas Thalmayrs „Das Wasserzeichen der Poesie oder die Kunst und das Vergnügen, Gedichte zu lesen“. Das Hörbuch macht auf herrlich unkonventionelle Art und Weise Lust auf Gedichte.

Jetzt also ist der 400. Band erschienen. Glückwunsch! apuleius

Apuleius‘ „Metamorphosen“ sind nun als 400. Band erschienen. Mit dieser Schelmengeschichte wird an den ersten erschienenen Band angeknüpft, „Lügengeschichten und Dialoge“ des Lukian von Samosata. 1985 ist er erschienen, 33 Jahre hat „Die Andere Bibliothek“ also schon auf dem Buckel.

Aus diesem Anlass hat der Verlag ein Jahresabonnement mit 12 Bänden verlost und – jippijeh! – ich habe gewonnen. Also: Ab Mai wird es hier regelmäßig Rezensionen zu den Bänden der „Anderen Bibliothek“ zu lesen geben.

Sich auf ein Abo einzulassen, ist immer ein Abenteuer – ich bin gespannt, was da alles an Büchern auf mich zukommen wird. Die „Andere Bibliothek“ ist ja immer für Überraschungen gut. Langweilig wird es mir die nächsten Monate also sicher nicht. Nur Platz schaffen muss ich noch in meinem Bücherregal…

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