Die Dinge, die wir suchten

„Die Dinge, die wir suchten“: das Jugendbuch von Damaris Pastow stellt die Frage nach der eigenen Identität und dem eigenen Platz im Leben.

Der 16-jährige Finn lebt bei seinem Großvater. Als dieser stirbt, macht sich Finn auf die Suche nach seinem Vater, den er nicht kennt. Weder seine Mutter, die früh bei einem Autounfall ums Leben kam, noch sein Großvater wollten ihm sagen, wer er ist. Was weiß sein Onkel Gideon, der extra aus Tansania zurückgekehrt ist, um sich um Finn zu kümmern?

Finn zieht zu seinem Onkel und findet neue Freunde, die ihn unterstützen. Ein paar Zufälle und Verwicklungen braucht es, bis Finn am Schluss seinen Vater tatsächlich findet. Mehr sei aber nicht verraten.

Besonders gefallen hat mir an dem Romandebüt von Damaris Pastow, wie vielschichtig die Figuren gezeichnet sind. Zudem sind die zentralen Personen sehr genau beschrieben, wenn von Finns Großvater etwa gesagt wird, er „lächle mit den Augen“. Die Handlung gewinnt im letzten Drittel des Buches deutlich an Fahrt, es kommt zu einem actiongeladenen Finale.

Das Jugendbuch ist für Jugendliche ab etwa 12 Jahren gut geeignet.

Damaris Pastow:
Die Dinge, die wir suchten

SCM-Verlag, 2016,
ISBN 9783775157339

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