Sei froh, dass du nicht Joghurt heißt

Was für ein bedauernswerter Mensch so ein Familienvater doch ist – denkt Nils Heinrich und erfährt kurz darauf, dass seine Frau schwanger ist. Nun also stürzt sich Heinrich ins Familienleben. In seinem Buch „Sei froh, dass du nicht Joghurt heißt“ schildert der Comedian kleine Episoden aus dem Familienalltag eines geplagten Vaters. Er muss erkennen, dass Kinder das Leben ganz schön durcheinanderwirbeln – vor allem dann, wenn der Sohn nicht auf den Mund gefallen ist.

Nils Heinrich gelingt es in den vielen kurzen Geschichten, den Familienwahnsinn aufzudröseln und ins Groteske zu verzerren. Das geht vom ersten Wort (Wenn ich mich gerade nicht täusche, hat er miaut) über die Kindersprache (Na, die Pämpi vollgekäckert?) bis hin zum Kinderkarneval (Wie macht der Löwe? Aterne, Aterne, Wonne, Kot und Herne). Angenehm ist die Mischung aus Geschichten, in denen der Sohn im Vordergrund steht, und den Texten, in denen es mehr um den Gemütszustand der Eltern geht. Auch wenn nicht alle Geschichten pointiert sind und manches nicht ausgeführt ist, bietet Nils Heinrich in seinem neuen Buch genug Stoff für gute Unterhaltung. „Sei froh, dass du nicht Joghurt heißt“ ist ein kurzweiliges Buch für zwischendurch – nicht nur für gestresste Eltern.

Nils Heinrich:
Sei froh, dass du nicht Joghurt heißt.
Vom komischen Kauz zum Rabenvater

Satyr-Verlag, 2016,
ISBN 9783944035710

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