Juli Zeh: Unterleuten

Ein Haus verwandelte das beängstigende Möglichkeitenlabyrinth der Zukunft in überschaubares Terrain. Ein Haus beantwortete die Frage nach dem „Wo“ und damit auch Teile der Fragen nach „Was“, „Wie“ und „Warum“. Das Land, auf dem das Haus stand, wollte bewirtschaftet und verteidigt werden. Land verlangte nach Expansion. Land brachte Menschen zusammen und verheiratete Nachbarn zu vielköpfigen Zwangsehen. Inzwischen glaubte Linda, dass das menschliche Schicksal nicht an Gott, sondern am Grundbesitz hing.

Juli Zeh: Unterleuten,
Luchterhand, München 2016

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