Der Hut des Präsidenten

Francois Mitterrand vergisst eines Abends im Jahr 1986 seinen Hut in einem Restaurant  – und die Welt steht Kopf. Bei seinem neuen Besitzer entfaltet der Hut mit den Initialen F.M. nämlich eine magische Wirkung – endlich traut der sich was und wird prompt befördert. Doch nicht nur bei ihm wirkt der Hut auf rätselhafte Weise  – denn immer, wenn der Hut seinen Besitzer wechselt, verändert sich etwas im Leben der neuen Hutträger.

Mit feinem Humor erzählt der französische Schriftsteller Antoine Laurain in seinem Buch „Der Hut des Präsidenten“ von Veränderungen im Leben ganz unterschiedlicher Menschen, die endlich in Angriff genommen werden – dem Hut sei Dank. Ganz nebenbei streift Laurain dabei die französische Politik und Gesellschaft, allen voran die neue Kunst.

„Der Hut des Präsidenten“ ist ein leichtes Buch, das sich schnell lesen lässt. Es hat mich an französische Filme erinnert, die mit Chansons beinahe belanglos von der Liebe erzählen. Nur der Epilog ist ein Fremdkörper im Buch – etwas überspannt wird der Geschichte eine neue Wendung gegeben.


Antoine Laurain:
Der Hut des Präsidenten

Hoffmann und Campe Verlag 2016,
ISBN 9783455650228

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