Eene meene. Einer lebt, einer stirbt

Eine groteske Mordserie beschäftigt die Polizei. Jeweils zwei Menschen werden entführt und eingesperrt. Sie verdursten bzw. verhungern – es sei denn, einer wird erschossen. Denn in ihrem Gefängnis finden die Entführten immer auch eine Pistole. Und wenn einer stirbt, kommt der andere frei. So lautet das Versprechen des Entführers.

Wer denkt sich so einen perfiden Plan aus? Die Ermittlerin Helen Grace steht zunächst vor einem Rätsel. Nach und nach entwirrt sich die Geschichte hinter diesen Entführungen.

„Eene meene“ ist ein Thriller, der durch die rasante Handlung, die Perspektivwechsel und die Rätselhaftigkeit des Falls und den Wendungen bei der Auflösung für Spannung sorgt. Hier kommt man voll auf seine Kosten. Wer sich aber von Krimis originelle Ermittler erwartet, wird von „Eene meene“ enttäuscht werden. Die „Detective Inspector“ Helen Grace ist alles andere als eine sympathische, kauzige oder interessante Figur. Im Gegensatz zu anderen Ermittlern aus ihrem Team wirkt sie streckenweise eher blass.

M.J. Arlidge: Eene meene.
Einer lebt, einer stirbt.

argon Hörbuch,
gelesen von Uwe Teschner, 2014

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