Waldmeister

Die Krimi-Schriftstellerin Franziska Stratmann kommt mit ihrem neuen Krimi nicht weiter und will deshalb ein paar Informationen über die Polizeiarbeit. Doch noch während sie mit Kommissar Ansgar Lutz redet, kommt ein Mordfall rein – und Franziska Stratmann darf direkt mit an den Tatort. Eine skelettierte Hand wurde gefunden und ein Leichnam, dem allerdings keine Hand fehlt  …

Das ist die durch und durch spannende Ausgangslage von Susanne Lieders Krimi „Waldmeister“. Aber dies bleibt auch über lange Strecken das einzige, was spannend ist. Wie man dem Cover schon entnehmen kann, versucht Susanne Lieder lustig zu sein. Allerdings bleibt es bei dem Versuch. Denn es ist nicht witzig, wenn ständig Namen verwechselt werden (Frau Schwarz? Frau Weiß?), die Krimi-Schriftstellerin ständig tollpatschig ist, ständig ohnmächtig wird (oder sich so fühlt) und einen Sachbuchautoren als ihren persönlichen Feind bekämpft. Dass es äußerst unwahrscheinlich ist, dass gleich zwei Autoren in die Ermittlungsarbeit der Polizei einbezogen werden, ist da noch vergleichsweise verkraftbar. Durch allerlei allzu langweilige Dialoge plätschert dieser Krimi seitenweise nur so vor sich hin, das Ende ist absehbar. Kein Lesevergnügen.

Susanne Lieder:
Waldmeister

SiebenVerlag,
ISBN 9783864433818

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