Tote tragen keine Karos

Lange ist dieser Film bei mir verstaubt, bis ich ihn nun doch heute angesehen habe – und ich habe mich köstlich amüsiert!

„Tote tragen keine Karos“ ist eine Parodie auf die Detektivfilme der 1940er Jahre und äußerst raffiniert gemacht. Es gibt nicht nur Anspielungen auf andere Filme, sie sind auch – zumeist äußerst unauffällig – in den Film selbst hineingeschnitten.

Der Film lebt zunächst von Anspielungen auf andere Filme und der übertriebenen Parodie. Der Privatdetektiv Rigby Reardon ist natürlich ein Schürzenjäger sondersgleichen, sein Detektivbüro kurz vor der Schließung, bevor eben jener eine Fall hereinkommt, der wieder Geld in die klamme Kasse spült. Eine – natürlich attraktive – Klientin will den Tod ihres Vaters aufgeklärt wissen. Und natürlich verliebt sich Rigby sofort in sie, auch wenn ein anderslautender Ratschlag sein Büro als Schild ziert. Zudem gibt es so einiges an running gags. Dabei gehört der Name des Kreuzfahrtschiffs „Immer essen“ zu den eher schlechteren. Die Auflösung wird am Schluss ganz und gar grotesk – mehr sei aber nicht verraten.

Auch wenn einem all die  filmischen Anspielungen nicht (er)kennt (auf Wikipedia findet man sie aufgelistet) , erweist sich der Film dennoch als witzige Persiflage auf das Detektivfilm-Genre. Übrigens: Der Titel „Tote tragen keine Karos“ hat eigentlich so gar keine Bedeutung.

Tote tragen keine Karos
(Dead Men Don’t Wear Plaid)
Regie: Carl Reiner,
Drehbuch: Steve Martin, 1982

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