Triangel

Ein idyllisches Haus ist das zentrale Motiv in Anne Goldmanns Krimi „Triangel“. Das Häuschen mit seinem gepflegten Garten gehört der Justizbeamtin Regina Aigner. Es ist ihr kleines Reich, und umso geschockter ist sie, als sie beim Graben auf eine Leiche stößt. Und das, wo schon der Bürgermeister mit allen Mitteln versucht hat, den Anbau ihres Hauses, den sie sich so sehr wünscht, zu verhindern. Kurzerhand beschließt Regina, die Leiche selbst zu beseitigen, damit weitergebaut werden kann. Außerdem vermutet sie, dass ihre Freundin Johanna etwas mit dem toten Mädchen zu tun haben könnte. Und warum taucht plötzlich ein entlassener Häftling bei Regina auf?

„Triangel“ ist kein actiongeladener Krimi, die Handlung entwickelt sich eher gemächlich. Und so erkennt man nach und nach, wie die Personen des Krimis miteinander verbunden sind. Einen Ermittler sucht man vergebens, scheinbar von selbst klärt sich alles zum Schluss hin auf, wenn die unterschiedlichen Handlungsstränge zusammenkommen.

Schade ist, dass viele Anspielungen auf die Vergangenheit von Regina Aigner nicht aufgelöst werden. Auch die Vergangenheit von Johanna wird kaum beleuchtet. Vielleicht liegt dies an der gekürzten Lesung – schade ist es dennoch.

Anne Goldmann:
Triangel, gekürzte Lesung

Sprecherin: Katharina Stemberger,
363 Min. 4 CDs
Mono-Verlag, 2013

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