Eine Handvoll Worte

40 Jahre alte Liebesbriefe stehen im Mittelpunkt von Jojo Moyes Hörbuch „Eine Handvoll Worte“. Die Journalistin Ellie Haworth findet zufälligerweise einen 40 Jahre alten Liebesbrief im Archiv der überregionalen Zeitung, für die sie arbeitet. Der Inhalt: Ein Mann fordert eine Frau auf, ihren Ehemann zu verlassen und mit ihm nach New York zu gehen. Die Neugier der Journalistin ist geweckt: Was ist aus dieser Story geworden? Neue alte Liebesbriefe tauchen auf, die Suche beginnt…

Stück für Stück wird die Geschichte dieses ungewöhnlichen, tragischen Liebespaars entwirrt, dabei wechselt die Zeitebene immer wieder in die 60er Jahre, als die Liebesbriefe verfasst wurden.  Daher ist „Eine Handvoll Worte“ kein Hörbuch, das man so nebenher hören kann, man muss schon immer wieder überlegen, aus welcher Perspektive gerade erzählt wird. Aber gerade diese „Konstruktion“ macht das Buch lesenswert bzw. das Hörbuch hörenswert. Die Geschichte selbst ist an manchen Stellen arg kitschig (also sehr, sehr romantisch 🙂 ), aber es sind auch gesellschaftliche Fragen wie die Stellung der Frau, wirtschaftliche Fragen (am Beispiel Asbesth und des Kongo) und vieles mehr, das eingebunden ist.

Insgesamt ein hörenswertes Buch – vielleicht ist es sogar besser, „Eine Handvoll Worte“ zu hören und nicht zu lesen.

Jojo Moyes:
Eine Handvoll Worte

gelesen von Luise Helm,
Argon Hörbuch 2013

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