Ein Gesicht in der Menge

Kenn ich den nicht? Ist das nicht …? – Dean Evers glaubt, im Fernsehen jemanden wiedererkannt zu haben. Das Problem: Der Mann müsste schon längst tot sein. Aus dieser Handlung konstruieren Stephen King und Stewart O’Nan eine kleine, feine Geschichte, die sich immer mehr zu einem Lebensrückblick entwickelt. Oder anders gesagt: Da möchte jemand in Frieden mit seinen Mitmenschen sterben.

Dean Evers ist als 68-jähriger Rentner, verwitwet, alles andere als zufrieden mit sich und der Welt, überzeugend gezeichnet. Die Handlung ist alles andere als ein Thriller oder gar Horror, sondern kommt eher sanft daher. Und wie immer bei King gibt es die nötige Irritation, die im Finale noch einmal ausgekostet wird.

Mein Tipp: Das Buch zu kaufen lohnt sich nicht – dafür ist es zu kurz. Das Hörbuch möglichst am Stück hören (es sind 85 Minuten), dann entwickelt sich die Geschichte am eindrücklichsten.

Stephen King/Stewart O’Nan:
Ein Gesicht in der Menge

Argon Hörbuch,
gelesen von David Nathan

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