Tod eines Handlungsreisenden

Heute habe ich mal wieder Schlöndorffs „Tod eines Handlungsreisenden“ angeschaut.

Eindrücklich die letzte Szene bei der Beerdigung: An dem Tag, an dem die Familie schuldenfrei ist, ist Willy Loman tot. Eine kleinbürgerliche Existenz, deren Fragilität im Laufe des Films immer offensichtlicher wird. Denn nicht nur Willy Loman täuscht eine Welt vor, die es nicht mehr gibt und flüchtet sich in seine Fantasien, auch Biff, sein Sohn, wird mit einem Lebenslauf versehen, den er so nicht hat.

Erfolg ist das, was zählt. Erfolg – egal wie. Als Loman selbst den nicht mehr bringt, zerbricht er. So, als ob es sonst nichts mehr im Leben gibt.

Ein Film, den man sich ab und an ansehen sollte, um sich klarzumachen, was einem im Leben denn wirklich wichtig ist.


Tod eines Handlungsreisenden
Regie: Volker Schlöndorff
Erscheinungsjahr: 1985

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