Am Ende eines viel zu kurzen Tages (Death Of A Superhero)

Durch eine Theateraufführung bin ich auf die Verfilmung von „Death of a superhero“ gestoßen. Und ich muss sagen: Es ist schon eine Weile her, eigentlich seit Kebab Connection, dass ich einen so gut gemachten Film gesehen habe, der witzig und ernst zugleich ist.

Die Hauptfigur des Films ist der 15-jährige Donald Clarke. Donald ist ein typischer Junge seines Alters – mit einer Ausnahme: Er hat Krebs. Das scheint aber seine Eltern mehr zu bekümmern als ihn selbst. Und so holen sie einen Psychologen, Dr. Adrian King, der mit Donald reden soll. Langsam baut sich zwischen den beiden Vertrauen auf. Außerdem gibt es da noch Shelly, eine Mitschülerin, mit der er sich anfreundet – und in die er sich verliebt. Weil aber seine Zeit beschränkt ist, wollen ihm seine Freunde seine erste Liebe auf anderem Weg beschaffen.

Da bleiben komische Situationen nicht aus. Seine Gefühle packt Donald in die Comics, die er malt. Sie sind eine zweite Ebene des Films, die immer wieder in die Handlung eingeflochten sind. „Am Ende eines viel zu kurzen Tages“ ist ein einfühlsamer Film über Krankheit, Tod, Freundschaft, Vertrauen und die erste Liebe. Ansehen lohnt!

Am Ende eines viel zu kurzen Tages
(Death of a superhero)
Regie: Ian Fitzgibbon
nach dem Roman von Anthony McCarten Erscheinungsjahr: 2012

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